Patchday: Sicherheitsupdates für Windows und Office

Microsoft hat zum Februar-Patchday insgesamt 13 Sicherheits-Bulletins und die dazugehörigen Sicherheitsupdates veröffentlicht. Die acht Windows 7-Updates beseitigen unter anderem Lücken im SMB-Protokoll und Windows-Kernel, sowie ein bereits 17 Jahre altes Sicherheitsloch.

Während zum vergangenen Monat nur ein Update erschienen ist, sind es dieses Mal gleich volle 13. Insgesamt schließt Microsoft mit dem Februar-Patchday 26 Sicherheitslücken.

Windows 7 Update

Windows 7 Updates

Elf Security Bulletins beziehen sich auf Probleme in Windows. Betroffen sind die Betriebssysteme Windows 2000, Windows XP, Windows Server 2003, Windows Vista, Windows Server 2008, Windows 7 sowie Windows Server 2008 R2. Die anderen zwei sind für Office XP, Office 2003 sowie Office 2004 für Mac.

Der Softwarekonzern stuft fünf der elf Sicherheits-Updates für Windows als „kritisch“ ein, weitere fünf als „wichtig“ und eines als „moderat“.

Windows 7 Updates für den Februar-Patchday

Liste der Windows 7 Updates für den Februar-Patchday

Mit den Updates wird die seit November 2009 bekannte Lücke im Datenfreigabe-Protokoll „Server Message Block“ (SMB) unter Windows 7 und Windows Server 2008 geschlossen. Zudem wurde ein Sicherheitsloch im Windows-Kernel beseitigt. Microsoft stopft ebenfalls eine bereits seit 17 Jahren existierende Sicherheitslücke, die einen Fehler in der virtuellen DOS-Maschine zur Unterstützung von 16 Bit-Anwendungen voraussetzt, durch den Nutzer mit eingeschränkten Rechten Administratorrechte erhalten können.

Das Windows-Tool zum Entfernen bösartiger Software und der Windows Defender werden mit diesen Updates automatisch mit neuen Versionen aktualisiert.

Windows 7 Updateverlauf

Windows 7 Updateverlauf

Für die vor kurzem entdeckte neue Sicherheitslücke in den Internet Explorer-Versionen 5, 6, 7 und 8 gibt es jedoch noch keinen Patch. Betroffen sind hier vor allem Nutzer von Windows XP und älteren Microsoft-Betriebssystemen. Über die Sicherheitslücke können Hacker über Webseiten vom Nutzer zuvor gespeicherte Daten ausspähen und auslesen. Immerhin gibt es seit dem 5. Februar ein Fix-It-Tool von Microsoft, das die Unterstützung für das File-Protokoll im Internet Explorer deaktiviert und das Problem damit bis zum eigentlichen Update beseitigt.

Gleichzeitig gibt Microsoft bekannt, dass ab dem 13. Juli 2010 der Support für Windows 2000 und Windows XP SP2 eingestellt wird. Windows Vista ohne Servicepack ereilt dieses Schicksal bereits am 13. April 2010.

Windows 7 Update-Installation

Entweder Sie laden sich das Update manuell über die Microsoft Update-Webseite herunter oder Sie aktualisieren Windows 7 automatisch über Ihr Wartungscenter. Dazu klicken Sie auf „Start – Systemsteuerung – System und Sicherheit – Windows Update“.

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