Wir zeigen Ihnen, welche Versionen es von Office 2010 gibt, ob sich der Umstieg lohnt und wie Sie die neue Office-Suite vor dem Kauf kostenlos testen können. Zudem geben wir Upgrade-Tipps und zeigen Ihnen die Systemanforderungen.
Das Office-Paket ist in mehreren Versionen erhältlich. Vor dem Kauf von Office 2010 stellt sich also zunächst eine grundsätzliche Frage: Welche Versionen gibt es und für wen sind diese geeignet?
Die Standardversion Office Home and Student bietet Word, Excel, Powerpoint und OneNote 2010 und ist für den privaten Grabrauch gedacht. Mit der Suite Office Home and Business erhalten Sie zudem noch das E-Mail- und Kalenderprogramm Outlook 2010 dazu.
Wenn Sie ein E-Mailprogramm benötigen, können Sie auch auf eine kostenlose Outlook-Alternative zurückgreifen. Lesen Sie sich dazu einfach den Ratgeber „E-Mailprogramm für Windows 7 finden“ durch.
Alle Office-Programme erhalten Sie mit Office Professional. Diese Suite bietet Ihnen Word, Excel, Powerpoint, OneNote, Outlook, Access und Publisher 2010 und ist vor allem für Unternehmen geeignet.
Studenten erhalten die komplette Suite Professional Academic zu einem Vorzugspreis von 69 Euro.
Lohnt sich der Umstieg?
Wenn Sie bereits Office 2007 nutzen, sollten Sie sich den Umstieg auf Office 2010 genau überlegen. Microsoft hat einige Neuerungen in die Suite gepackt und Word, Excel, Powerpoint, Outlook, OneNote, Access und Publisher überarbeitet.
Was sofort auffällt ist der neue „Backstage-Bereich“, über den Sie nun noch einfacher neue Dokumente erstellen, auf Vorlagen zurückgreifen, oder ihre Dateien verwalten. Die neue „Mehrbenutzerbearbeitung“ ist ebenfalls praktisch, über die mehrere Benutzer gleichzeitig dasselbe Dokument (über einen Onlinespeicher) bearbeiten können.
Wir haben für Sie Word, Excel, Powerpoint und Outlook sowie Access, Publisher und OneNote getestet und stellen Ihnen die neuen Funktionen der Programme mit Screenshots vor.
Tipps für das Upgrade
Office 2010 lässt sich am leichtesten installieren, wenn Sie es auf einem System installieren, auf dem vorher noch keine Office Version installiert war. Haben Sie eine Beta-, Test-, oder ältere Version von Office installiert, sollten Sie diese deshalb deinstallieren. Wenn Sie Outlook nutzen, müssen Sie vorher eine Sicherung (Backup) Ihre E-Mails und Einstellungen durchführen.
Dazu klicken Sie im Menü auf „Datei – Importieren/Exportieren“ und anschließend auf „Exportieren in Datei“. Speichern Sie nun die „Persönliche Ordner-Datei (.pst)“ mit einem beliebigen Namen auf Ihrer Festplatte.
Weitere Einstellungen sind in einzelnen Dateien gespeichert, die Sie ebenfalls kopieren können. „Outcmd.dat“ enthält Symbolleisten- und Menüeinstellungen. „Profilname.fav“ speichert Ihre Favoriten-Datei und „Profilname.nk2“ enthält alle Spitznamen für die Funktion „AutoVervollständigen“. Haben Sie zudem eine Signatur erstellt, finden Sie diese unter den Namen „Signatur.htm“, „Signatur.rtf“ und „Signatur.txt“.
Office 2010 Testversion herunterladen
Wenn Sie Office 2010 vor dem Kauf testen möchten, können Sie die einzelnen Suites über die Office-Webseite von Microsoft herunterladen. Die Testversionen bieten dabei die jeweiligen Applikationen, die auch beim Kauf enthalten sind.
Entscheiden Sie sich für die Testversion von Office 2010 Professional können Sie das 607 MB große Office-Paket nach einer Anmeldung direkt downloaden, installieren und 30 Tage lang testen. Den Produkt-Key erhalten Sie auf der Downloadwebseite angezeigt.
Office 2010 Systemanforderungen
Office 2010 hat nur sehr geringe Systemanforderungen. Die Standard-Version benötigt mindestens einen 500MHz Prozessor, 256MB Arbeitsspeicher und etwa 3GB Festplattenspeicher. Die Grafikkarte sollte dazu mindestens 64MB Speicher bieten und DirectX 9.0c unterstützen. Office 2010 ist ab Windows XP mit Service Pack 3 (SP3) lauffähig.
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Seit dem Umstieg auf Office 2010 bin ich total begeistert und mache 3 Kreuze, dass ich den Ressourcenfresser 2007 los bin. In Verbindung mit dem Adobe Reader legte 2007 regelmäßig alles lahm.